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Infrastruktur-Agenda 2020

Schulbau, Wohn-Integration, Fernstraßenbau, Energie- und Mobilitätswende. Und Digitalisierung. Deutschlandweit gibt es in Bund, Ländern und Kommunen mehr “Baustellen” denn je. Noch im Wahljahr 2017, spätestens aber Anfang 2018 müssen die Weichen für die grundsätzliche Ausrichtung der kommenden vier Jahre gestellt werden: Wo soll es infrastrukturell hingehen?

Der Bundeskongress Öffentliche Infrastruktur 2018 (04.12.2018, Berlin) liefert Angebote, um Kommunen, Länder und den Bund mit einer zukunftsweisenden öffentlichen Infrastruktur aufzustellen. Die Veranstaltung adressiert Entscheider und Experten aus Ämtern, Fachbehörden, kommunalen Zweckverbänden, öffentlichen Unternehmen und Ministerien. Bedarfsdecker, Berater und Geldgeber bieten Wissen und Lösungen an, um die Knoten bei Investitionsstau und -effizienz zu lösen.

Stärker denn je bedarf es innovativer Formen der Zusammenarbeit. Der demographische Wandel zwingt Städte, Gemeinden und Landkreise zu gebietsübergreifenden Kooperationen. Das Knowhow der Privatwirtschaft ist gerade bei langfristigen (Großbau-)Maßnahmen schon heute unverzichtbar, umso mehr, wenn sich der Fachkräftemangel noch stärker bei der öffentlichen Hand auswirken wird.

Viele Projekte zeigen es schon heute: Ohne ein partnerschaftliches Vorgehen und eine gute Vertrauensbasis ist der steigenden Komplexität von Verkehrs- und Gebäudesystemen nicht mehr Herr zu werden. Trotz finanzieller Engpässe muss  es bei den Kommunen gelingen, vor allem die essentielle Infrastruktur der Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten und in Teilen auch auszubauen. Hierzu sind die Kräfte zu bündeln und Best Practice-Beispiele zu schaffen, an dem sich andere orientieren können.